KDE 4 endlich für Endanwender benutzbar

Als vor ziemlich genau einem Jahr KDE 4.0 freigegeben wurde, ging ein Aufschrei durch die Fangemeinde, was denn die Entwickler da für einen Murks abgeliefert hätten. Allerdings war von Anfang an klar, dass

  1. KDE 4 ein deutlicher Bruch zu Version 3 darstellen wird, da sich grundlegende Bedienungskonzepte ändern werden
  2. KDE 4.0 nicht für den Endanwender gedacht ist, da erst nahezu alle KDE 3 Programme auf das neue KDE-Framework/Qt portiert werden musst

Probierfreudig wie ich nun mal bin, habe ich mir parallel zu meiner 3er Version auch ein KDE 4.0 installiert, aber sehr schnell davon abgelassen, dieses auch zu benutzen.

Version 4.1 war dann schon einigermaßen benutzbar, was ich in diesem Post kurz beschrieben habe. Es hatte aber immer noch viele Ecken und Kanten, war aber für den täglichen Bedarf, zumindest in meinem Fall, voll funktionsfähig. Endlich konnte man viele Sachen, die in der Version 4.0 noch statisch waren, konfigurieren.

Wieder ein paar Monate später kam dann die erste Beta von KDE 4.2 und ich war von Anfang an begeistert. Auch gab es nochmal einen guten Sprung von der Beta 1 zur Beta 2. Der Fehler im Release Candiate mit kwin/xrandr hat mich persönlich sehr gestört, musste damit dann aber wohl 2 Wochen auskommen.

Die Belohnung dafür war dann aber die Freigabe der finalen KDE 4.2 Version gestern. Diese funktioniert sehr hervorragend. Bisher habe ich noch kein Problem gefunden, das meine Euphorie schmälern könnte. Auch bin ich inzwischen vom neuen Bedienkonzept mehr als überzeugt. Ich möchte nicht auf KDE 3 zurück wechseln müssen.

Damit bin ich nun schon sehr gespannt, was wir in KDE 4.3 erwarten können. So wie ich mich kenne, werde ich sicher wieder die Beta installieren und dann natürlich immer wieder darüber berichten.

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